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So beregnen Sie Ihre Sportflächen richtig

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Dass Sportflächen auch beregnet werden sollten, ist allgemein bekannt. Unterschiedliche Sportbeläge benötigen auch unterschiedliche Beregnungsmengen. Vollkunststoffrasen z.B. für Hockey soll in der Regel nass bespielt werden, um Verbrennungen und Hautabschürfungen der Spieler zu vermeiden und den Verschleiß gering zu halten. Das bedeutet, dass vor dem Spiel und während der Spielunterbrechung Wassergaben nötig sein können.

Kunststoffrasen (für Hockey) bei Bedarf oft, aber mit wenig Wasser beregnen.

Die einzelnen Wassergaben sind mit ca. 1 bis 2 l/m2 relativ gering, müssen aber in kurzer Zeit aufgebracht werden. Dies ist nur mit einer Vielzahl von Einzelregnern möglich, sodass eine Versenkregneranlage notwendig ist. Sie sollte in den Randbereichen des Spielfeldes eingebaut sein und eine große Wurfweite ( bis 40 m ) haben.

Ein verfüllter Kunstrasen für Fußball muss nicht unbedingt beregnet werden.

Bei verfüllten Kunststoffrasensystemen (Nutzung Fußball oder Tennis) dient die Befeuchtung vor allem der Abkühlung und der Verschleißreduzierung des Belags bei hohen Temperaturen und starker Sonneneinstrahlung. Für das Spiel selbst ist eine Befeuchtung nicht unbedingt erforderlich.

Hartplatz ist Wasser-gebundene Wegedecke.

Tennenbeläge (der klassische Hartplatz) bestehen aus kornabgestuften Gesteins- und/oder Haldengemischen, die ihre Festigkeit nur durch Wasser erreichen. Auch bei Nutzung der Fläche muss die Tennendecke ausreichend durchfeuchtet sein, sonst verliert der Belag sehr schnell seine Stabilität. Das bedeutet: Bei Ausbleiben von natürlichen Niederschlägen – Beregnen vor jeder Nutzung. Eine stationäre Beregnungsanlage, wenn möglich als Versenkregneranlage, ist unabdingbar. Sie sollte so dimensioniert sein, dass auch bei Windeinwirkungen die gesamte Spielfläche durchfeuchtet werden kann.

Das Gleiche gilt auch für Tennisplätze und leichtathletische Anlagen. Ausspülungen durch die Beregnung sind unbedingt zu vermeiden.

Liebling Sportrasen und seine besonderen Ansprüche.

Rasensportplätze sind nach wie vor die beliebtesten Sportflächen. Damit der „Sportbelag Rasen“ gut funktioniert, ist neben einer regelgerechten Baukonstruktion, wie bei anderen Sportbelägen, auch eine vernünftige Pflege notwendig. Dazu gehört selbstverständlich auch die Beregnung.

Die technische Einrichtung der Beregnung muss in der Lage sein, die gesamte Konstruktion durchdringend zu durchfeuchten. Dazu bedarf es einer Wassergabe von 15 bis 20 l/m2 je Beregnungsgang. Sollte diese notwendige Menge (etwa bei Wasserknappheit) nicht in einem Gang erreicht werden, so sollte die fehlende Menge in einem zeitlich eng folgenden zweiten Gang nachgegeben werden. Nach durchdringender Durchfeuchtung ist der nächste Beregnungsgang möglichst lange hinauszuziehen, ohne die Grasnarbe zu schädigen. Bei Trockenperioden oder geringen natürlichen Niederschlägen kann das im Sommer ein Zeitraum von 4 bis 10 Tagen sein, im Extremfall (Temperaturen über 30 ° C) auch kürzer.

Durchfeuchtung kontrollieren und Veränderungen am Rasen wahrnehmen.

Natürlich ist kein Rasenplatz wie der andere. Eine Probe mit dem Spaten oder dem Bohrstock gibt zuverlässig Auskunft über den Austrocknungsgrad. Der Rasen zeigt seinen Wasserbedarf aber auch optisch an: spätestens mit Welkebeginn muss eine Beregnung erfolgen. Der Rasen verändert dann seine Farbe, wird dunkler fast bläulich. Noch davor verlieren seine Blätter an "Spannkraft" und richten sich nach Tritt nur schwerfällig auf. Jetzt ist es Zeit für eine Wassergabe. Um dabei Verdunstungsverluste zu vermeiden, ist möglichst nachts oder am frühen Morgen zu beregnen. Bei diesen Anforderungen sind Stativregner oder Regnenwagen oft ein zeitaufwändiges Hilfsmittel. Auch hier empfiehlt sich eine Versenkregneranlage mit windunempfindlicher Leistung.

 

Empfohlenen Technik und Wassermengen für verschiedene Belagsarten (Beispiele):
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